mitbestimmung und MITBESTIMMUNG

Im Thema waren sie sich zumindest einig, auch wenn die beiden Workshops zum Thema „Kindermitbestimmung“ doch recht unterschiedlich an das Thema herangingen. Während die Gruppenkinder inhaltliche Ideen sammelten, die man einbringen und den Politikerinnen und Politikern vortragen kann, beschäftigten sich die Gruppenleiter mit den Methoden, wie man Kinder mitbestimmen lassen kann. Mit Power-Point-Präsentation und Informationsheftchen ging es bei ihnen recht theoretisch zu. Gruppenleiter Andi, 21 berichtet: „Zuerst haben wir uns informiert, wie  Kindermitbestimmung in den unterschiedlichen Gemeinden funktioniert und uns alle auf denselben Stand gebracht.“

Bei den Gruppenkindern hingegen gab es schon vormittags ein volles Programm. Jenny, 15, und Kim, 16, finden ihren Workshop echt cool und auch Gruppenleiterin Laura, 20, scheint Spaß zu haben, mit den Kids Ideen sammeln und daraus Fragen und Forderungen an die Politik und Gesellschaft formulieren, aber auch an die KjG. Nachmittags wird alles an einem selbst gebastelten Modell festgehalten und per Gummibärchenabstimmung die drei wichtigsten Forderungen bestimmt: Mehr Angebote für behinderte Menschen, Wahlrecht für Gemeinderat und BürgermeisterIn ab 16 und ein bundesweiter Ökotag, an dem alle laufen oder Rad fahren sollen.

Doch egal wie unterschiedlich die beiden Workshops auch gewesen sein mögen, im Endeffekt geht es doch beiden darum, Kindern eine Stimme zu geben – und das ist das Wichtigste.

Aline Kinzie / LautStark-Pressezentrum

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