KjG LautStark! 2010

Erste Rückmeldungen aus der Politik sind da!

Nachdem die LautStark!-Projektleitung gemeinsam mit der Bundesleitung einen Brief an Politikerinnen und Politiker verfasst und verschickt hat, treffen so langsam die ersten Antworten ein. Damit alle Interessierten von den Antworten auch erfahren, werden sie von uns zusammengefasst und in der Kommentarfunktion unter „dran bleiben“ eingestellt.

Unser Schreiben an die Politikerinnen und Politiker beinhaltete eine kurze Beschreibung was bei LautStark! alles so passiert ist und wer alles mit dabei war. Außerdem wurde speziell auf die bei LautStark! erarbeiteten und abgestimmten Forderungen hingewiesen und diese natürlich auch ausgedruckt beigelegt. Ebenfalls wurde die „Doku-to-go“ mitgeschickt.

Die Reaktionen und Rückmeldungen sind sehr unterschiedlich: Manche sind sehr lang und ausführlich, manche eher kurz. Mache gehen speziell auf die Forderungen ein, manche schreiben eher allgemein zurück. Wir sind gespannt auf weitere Antworten und werden darüber weiterhin als Kommentar unter „dran bleiben“ berichten.

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KjG bleibt dran – Projektpläne der teilnehmenden Gruppen online!

Die Veranstaltung LautStark!2010 liegt nun fünf Wochen hinter uns. Doch auch wenn die Teilnehmenden Gruppen sich wieder über ganz deutschland verteilt haben geht die Arbeit weiter. Jetzt könnt ihr HIER die Projektpläne einsehen und im Gästebuch oder mit der Kommentarfunktion berichten was zur Zeit in euren Gemeinden und Diözesanverbänden passiert.

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LautStark!2010 in Bild und Ton

Das LautStark! Pressezentrum war aktiv und hat die Veranstaltung nicht nur in geschriebenem Wort, sondern auch in Bild und Ton festgehalten. Das Ergebnis könnt ihr hier genießen. Viel Spaß dabei!

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mitbestimmung und MITBESTIMMUNG

Im Thema waren sie sich zumindest einig, auch wenn die beiden Workshops zum Thema „Kindermitbestimmung“ doch recht unterschiedlich an das Thema herangingen. Während die Gruppenkinder inhaltliche Ideen sammelten, die man einbringen und den Politikerinnen und Politikern vortragen kann, beschäftigten sich die Gruppenleiter mit den Methoden, wie man Kinder mitbestimmen lassen kann. Mit Power-Point-Präsentation und Informationsheftchen ging es bei ihnen recht theoretisch zu. Gruppenleiter Andi, 21 berichtet: „Zuerst haben wir uns informiert, wie  Kindermitbestimmung in den unterschiedlichen Gemeinden funktioniert und uns alle auf denselben Stand gebracht.“

Bei den Gruppenkindern hingegen gab es schon vormittags ein volles Programm. Jenny, 15, und Kim, 16, finden ihren Workshop echt cool und auch Gruppenleiterin Laura, 20, scheint Spaß zu haben, mit den Kids Ideen sammeln und daraus Fragen und Forderungen an die Politik und Gesellschaft formulieren, aber auch an die KjG. Nachmittags wird alles an einem selbst gebastelten Modell festgehalten und per Gummibärchenabstimmung die drei wichtigsten Forderungen bestimmt: Mehr Angebote für behinderte Menschen, Wahlrecht für Gemeinderat und BürgermeisterIn ab 16 und ein bundesweiter Ökotag, an dem alle laufen oder Rad fahren sollen.

Doch egal wie unterschiedlich die beiden Workshops auch gewesen sein mögen, im Endeffekt geht es doch beiden darum, Kindern eine Stimme zu geben – und das ist das Wichtigste.

Aline Kinzie / LautStark-Pressezentrum

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Gottesdienst, Abschluss und dann nach Hause

LautStark! 2010  ist zu Ende. Nach dem Gottesdienst und einer großen Abschlussrunde ist heute gegen 13.00 Uhr der Kinder- und Jugendgipfel offiziell beendet worden .

Mittlerweile dürften auch die Kinder und Jugendlichen aus Hamburg jetzt zu Hause angekommen sein. Bis 16.00 Uhr blieben die Helferinnen und Helfer in Karlsruhe und haben das Gelände noch tip-top aufgeräumt.

In den nächstenTagen gibt es an dieser Stelle mehr Einzelheiten von Lautstark, etwa die Doku to Go. Schon jetzt aber kannst du dir Fotos vom Gottesdienst und der Abschlussrunde hier anschauen.

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Kids überreichen Politik ihre Forderungen

Ihre Forderungen und Vorschläge zu den Themen Umwelt,  Schule, Mitbestimmung, Multikulti und  Energie haben die Kinder und Jugendlichen von LautStark heute Nachmittag der Politik überreicht.  Johannes Stober (SPD),  Gisela Splett ( GRÜNE) und Dr. Hans-Ulrich Rülke (FDP) sind ins Karlsruher Schloss gekommen, um sich die Anliegen der LautStark-Kids anzuhören und mit ihnen darüber zu diskutieren.

Alle drei versicherten, dass sie die Anregungen mit in ihre Arbeit nehmen und etwa im Wahlkampf nur klimaneutrales Recycling-Papier benutzen wollen. Aber auch Differenzen wurden deutlich, so über der Verlängerung der Laufzeiten von Atomkraftwerken. Eine Vernissage mit Arbeiten der Jungen und Mädchen, mitreißendes Singen der LautStark-Song und lustige Tanzspiele rundeten den politischen Höhepunkt von LautStark ab.

Am Abend hat der Jahrmarkt geöffnet: Für das leibliche Wohl sorgen Zuckerwatte und Popcorn, Waffeln und Hamburger, Singstar, Wii und Disko für viel Musik und Bewegung.

Die Forderungen von LautStark! 2010

Fotos von Samstag hier.

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Kongress: Umwelt und Mitbestimmung diskutieren

Die  120 KjGlerinnen und KjGler haben heute vormittag beim LautStark-Kongress beraten, welche der Forderungen aus den Workshops heute nachmittag den Politikern und Politikerinnen im Karlsruher Schloss präsentieren werden sollen. Bis auf jene Forderung nach einem Verkehr- und Auto-freien Tag wurde alle angenommen.  Und sie haben auch entschieden, über welche Themen sie mit der Politik diskutieren wollen: nämlich über Umwelt und über Mitbestimmung.

Den Kongreß hat auch eine Reporterin vom Südwestdeutschen Rundfunk (SWR) verfolgt und Interviews mit Teilnehmenden gemacht. Außerden begleiten heute die Fotografin Nina und das Video-Team aus dem DV Rottenburg-Stuttgart mit Jörn und Lukas LautStark.

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„Weil es uns am meisten betrifft,…

…wollen wir uns auch einbringen! Wir wollen mitbestimmen dürfen und etwas ändern können“, so Selina (14) und Sophia (14), die am Freitag am Workshop “Schule” teilgenommen haben.

Zu Beginn des Workshops schrieb jeder Teilnehmer und jede Teilnehmerin auf eine Pinnwand, wer seiner oder ihrer Meinung nach in der Schule das Sagen hat. Im Anschluss daran diskutierten sie, welchen Charakter der perfekte Lehrer – oder die perfekte Lehrerin – ihrer Meinung nach haben sollte.

Unter der Leitung von Johanna, Anne und Schorsch überlegte sie die Gruppe, welche die Hauptunterschiede zwischen KjG und Schule sind: Etwa, dass die KjG freiwillig ist,  die Schule jedoch Pflicht. Allerdings sahen sie es auch Gemeinsamkeiten wie die Möglichkeit zu lernen, wie man miteinander umgehen soll.

Dann machten sie sich in zwei Gruppen Gedanken, wie Schule ist oder sein könnte. Die einen überlegten sich, welche Forderungen man an die Schulen stellen könnte, die anderen die Bitten an die Politik. Eine Idee wollen sie sogar an beide Seiten richten: Nämlich dass Schülerinnen und Schüler eine Beurteilung über neue Lehrer verfassen und an den Direktor weitergeben können. Diese Bewertung soll berücksichtigt werden, wenn die darüber entschieden wird, ob ein neuer Lehrer nach der Probezeit übernommen wird.

Cora Bittorf / LautStark!-Pressezentrum

Fotos von den Workshops hier.

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Schwarz(fahren) – Workshop Multikulti

„Schwarzfahren“, so heißt auch der Film, mit dem sich die Gruppe des Workshops ’Multikulti’ unter Leitung von Moni, Michael und Rebecca am Freitagmorgen beschäftigt hat. In dem Film geht es um eine alte Frau mit mächtigen Vorurteilen Ausländern gegenüber. Zum Beispiel, dass allein die “Ausländer” an der Übertragung von AIDS Schuld seien.

Anschließend redeten sie über Menschen mit anderer Herkunft, Sprache, Religion und Aussehen. Und sprachen darüber, wie sie die Multikulturalität jeden Tag erleben, beispielsweise durch Mitschüler, im Urlaub oder beim Essen in einem chinesischen Restaurant oder in der Dönerbude. Ziel war es herauszufinden, was man tun kann gegen Rassismus – in der KjG, aber auch im Alltag.

Außerdem erarbeiteten sich alle gemeinsam die wichtigsten Forderungen, die sie den Politkern am Samstag stellen wollen: Sie wollen kostenlose Sprachkurse und Akzeptanz in der Gesellschaft für die Immigranten. Emma und Lena (beide 14) sind sich einig: Ihr persönliches Ziel ist es, sich mit mehr Verständnis für einen besseren Umgang mit Immigranten einzusetzen.

Cora Bittorf / LautStark!-Presseteam

Fotos von den Workshops hier.

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Heureka, wir ham’s gefunden – Workshops „Energie und „Umwelt“

Mit einem Brain Storming begann der Workshop zum Thema „Energie“. Die Teilnehmenden sammelten Ideen mit Hilfe des Alphabets: Zu jedem Buchstaben hieß es, etwas Passendes zu finden wie: Jacken an, Heizungen aus.

Strom sparen, erneuerbare Energien und weniger Atomkraftwerke waren der Gruppe besonders wichtig. Ihre wichtigsten Anliegen haben die KjGler und KjGlerinnen auf Plakaten fest gehalten. Am Nachmittag wurde dann jeweils ein „maßstabgetreues“ Atomkraftwerk und einen Windpark gebastelt. Damit wollen sie die Vorteile erneuerbarer Energie verdeutlichen.

Im Workshop „Umwelt“ wurde ein Plakat mit den fünf wichtigsten Umweltthemen gemacht. Das ist Ziel es, eine gesündere Umwelt zu erreichen. Oder wie Katharina, 31, es ausdrückt: Sie haben die Krankheiten des Planeten Erde besprochen und versuchen nun, eine Medizin dagegen zu finden.

Wie das geschehen kann, damit beschäftigten sich zwei Gruppen auf verschiedene Art und Weise. Eine davon hat dazu ein Plakat mit dem Thema „Erderwärmung stoppen“ erstellt, mit dem sie am Samstagnachmittag auf die Politikerinnen und Politiker  zugehen wollen.

Theresa Moog / LautStark!-Presseteam

Fotos von den Workshops hier.

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